Über Franziska Nauck Photography

Hier erfahrt ihr mehr über mich und meinen Werdegang.

Über mich

Wie gehst du eigentlich durchs Leben?

Geradlinig, in wirren Bahnen, mit großen Sprüngen oder in vielen kleinen Minischritten? Bei mir ist es ein bisschen von allem. Mal habe ich das Gefühl ich laufe schwerfällig durch feinkörnigen Sand, der sich hartnäckig überall festsetzt und an allen erdenklichen Körperteilen unangenehm reibt. Ein anderes mal gleite ich leichtfüßig und in Windeseile über eine glänzende Eisfläche und wieder ein anderes Mal rase ich kopfüber auf Schienen eine wilde Achterbahn entlang. Und zwischendurch halte ich inne, sehe mich um und bin überrascht, dass mich mein Weg bislang immer, egal wie steinig, holprig oder ebenerdig er war und ungeachtet dessen, ob ich ihn langsam oder schnell gegangen bin, immer ein Stück näher zu mir selbst geführt hat. Ich behaupte nicht, dass ich bereits am Ende meines Weges angekommen bin. Nein, denn dafür bin ich viel zu neugierig, was sich hinter der nächsten Biegung verbergen könnte. Vielleicht eine neue Wegegabelung, ein spannendes Ereignis oder eine interessante Begegnung? Wer weiß das schon. Also gehe ich weiter.

Die Reise beginnt…

Aber wo hat eigentlich alles angefangen?

Meine persönliche Reise begann vor einigen Jahren, als ich eines Tages gestresst vom Job und meinem privaten Leben in meinen Kleiderschrank schaute. Was ich dort sah, hatte nichts, wirklich rein gar nichts mehr mit mir zu tun. Graue, beige und weiße Businessteile hingen dort ordentlich aufgereiht nebeneinander. Im kleinsten Fach des Schrankes lagen die Überbleibsel meines Ichs.

Es musste sich was ändern!

Ein großes Kawumm und einige Monate später habe ich mein privates und berufliches Leben neu sortiert. Die Ehe war geschieden, den totsicheren Job habe ich an den Nagel gehängt und stattdessen eine 30 h Teilzeitstelle in einem kleinen Verein angenommen. „Downshifting“ nennt man das wohl, wenn man ein etwas schöneres Wort für „du bist an die Wand gefahren und tret mal endlich kürzer“ finden möchte.

Inzwischen sieht der Inhalt meines Kleiderschrankes wieder nach mir aus. Und jeden Tag erneut bin ich dankbar dafür, dass mein jetziges, weitaus entspannteres Leben mir den Raum gibt, die Welt wieder mit offenen und neugierigen Augen zu begegnen.

Die Fotografie bringt mein Herz zum Lachen!

Auf einer gemeinsamen Fotoreise mit meiner lieben Freundin und Fotografin Sandra Ruth habe ich 2016 meine Liebe zur Fotografie wiederentdeckt. Zunächst fotografierte ich alles, was mir bei meinen Streifzügen durch Berlin vor die Linse kam. Einige Bilder aus der Zeit findet ihr noch in meinem Instagram Feed.

Doch schon bald waren es die Menschen, die mich faszinierten. Wenn sich z.B. ein Kinderlachen vor meiner Kamera breit machte oder sich eine echte, tiefe Emotion aus der Situation heraus entwickelte, dann, ja dann hüpfte mein Fotografenherz. Es ist dieses zarte Band, das Familien und Paare zusammenhält und sich in flüchtigen Momenten z.B. in einem Blick, einer Geste oder in einem Lachen dem Beobachter offenbart. Genau diese Momente sind es, die ich für euch und eure Kinder festhalten möchte.

Träume nicht dein Leben…

Als ich 2018 schließlich selbst Mutter wurde, verfestigte sich der Gedanke, meinem Herzen zu folgen und mich als Fotografin selbstständig zu machen. Und wieder einmal bewahrheitete sich der Spruch: Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum.

Herzlichst,
Eure Franziska